© tauReif
 

Loch im Kopf

Noch siebzehn Tage, die Finger so klamm.
Der Hut ging vom Kopf mir verlor’n.
Drei Schritte zum Mond, zwei Finger breit rauscht
die Kugel vorbei an den Ohr’n.
Den Bär’n, den ich jagte, hab ich mir selbst in den Abenden aufgebunden.
Alles stirbt, wenn du willst, alles grünt, wenn du magst,
doch der Frühling bleibt aus, wenn der Winter dich frißt, wenn du nicht danach fragst.
Gut, dann fall, wenn du mußt! Gut, dann fall, wenn du mußt! Meine Kraft reicht nicht aus.

Die Gedanken sind schwer, meine Finger so klamm.
Warum hab ich es ständig vermieden,
diesen Frühling zu atmen, nach den Monden zu schau’n?
Wir waren wohl doch zu verschieden.
Vier Geister irren die Wälder entlang – ihr Gesicht, das ist völlig zerschunden.
Alles stirbt, wenn du willst, alles grünt, wenn du magst,
doch der Frühling bleibt aus, wenn der Winter dich frißt, wenn du nicht danach fragst.
Gut, dann fall, wenn du mußt! Gut, dann fall, wenn du mußt! Meine Kraft reicht nicht aus.